Wichtige Tipps rund ums Wickeln

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babySchon vor der Geburt kümmern sich die Eltern um die Windeln. Sie stellen einen Wickeltisch auf und fragen sich, welche Windel wohl die beste für ihr Kind ist. Ein wenig Planung ist auch gut – schließlich verbraucht ein Baby bis zum Alter von drei Jahren durchschnittlich 6.000 Windeln. Deshalb ist ein hinterer Wickeltisch so wichtig.

Wie soll der Wickeltisch aussehen?

Es gibt verschiedene Varianten. Spezielle Wickeltische, hausgemachtes Zubehör für ein normales Regal oder gepolsterte Wickelauflagen für die Waschmaschine. Alles ist möglich. Die Höhe ist wichtig: Eltern sollen ihr Kind entspannt wechseln können und sich nicht ständig beugen müssen. Vorsicht mit den Regalen über dem Wickeltisch – die darauf liegenden Dinge können auf das Kind fallen!

Ein waschbares Wickelkissen ist auf dem Tisch erforderlich. Es ist bequem, ein Handtuch aufzulegen – so ist es kuscheliger für das Baby und im Falle eines Unfalls bewegt sich das Handtuch schnell in der Waschküche.

Eine Wärmelampe ist nicht unbedingt notwendig – aber die Raumtemperatur sollte beim Wickeln etwa 21° C betragen, denn das Baby soll sich auch nackt wohlfühlen. In einem Raum, der im Winter selten genutzt wird (z.B. Kinderzimmer), sind rote Lampen etc. sinnvoll. Auf diese Weise müssen Sie nicht den gesamten Raum beheizen.

Gutes Licht ist gut für die Eltern. Es darf nicht zu hell oder zu dunkel sein, wenn es um Veränderungen geht – denn Babys wollen nicht geblendet werden und Eltern wollen das Gesäß von Babys sehen.

Das Wesentliche sollte direkt am Wickeltisch aufbewahrt werden, frische Windeln und Kleidung, notwendige Reinigungsmittel. Wichtig: Lassen Sie das Kind niemals allein auf dem Tisch liegen! Es ist am besten, alles vor dem Wickeln vorzubereiten, wenn nötig, sie auf den Boden zu legen oder sie zu umarmen, aber nie unbeaufsichtigt zu lassen. Auch Neugeborene können unerwartete Bewegungen machen und vom Tisch fallen!

Wann soll ich die Windeln wechseln?

Als Elternteil werden Sie schnell lernen, wann es am besten ist, Ihre Windel zu wechseln. Eine sehr feuchte Windel macht das Baby unangenehm – und tut es meist auch. Trockene Oberflächen und häufige Schichtwechsel verhindern eine Entzündung der Schichtoberfläche. Bei einem Neugeborenen sind die Windeln sechs bis zehn Mal in 24 Stunden feucht – und das ist ein gutes Zeichen, denn es zeigt, dass das Baby die Nahrung gut aufnimmt. Weil Neugeborene noch unreifen Blasenmuskeln haben, können sie ihren Urin nicht lange behalten. Es ist zu erwarten, dass ein Säugling vier bis sechs Windeln oder sechs bis acht Windeln pro Tag konsumiert.

Neugeborene haben eine unreife Blasenmuskulatur und können daher den Urin nicht lange in der Blase halten, sie brauchen oft zehn frische Windeln pro Tag. Später brauchen Babys etwa fünf bis sechs Mal am Tag eine neue Windel. Die Windeln des Tuches sollten etwas öfter gewechselt werden.

Nachts sollten Babys nur dann frisch gewickelt werden, wenn sie bereits wach sind, Hautschmerzen haben oder eine sehr volle Windel haben, damit ihr Schlaf nicht unterbrochen wird.

Generell ist es sinnvoll, das Baby während der Mahlzeiten (z.B. zwischen den Brustveränderungen) oder kurz nach den Mahlzeiten zu verpacken. Wenn die Windel voll und unbequem ist, trinken viele Kinder schlecht.

Je älter das Baby, desto weniger muss die Windel ersetzt werden. Normalerweise nach dem Aufwachen oder nach den Mahlzeiten und in der Nacht. Einige Kleinkinder ab einem Jahr geben auch deutlich an, wann sie eine neue Windel wollen.

Was ist in der Windel?

Babywindeln sind voller Urin und Kot. Und ganz anders. Gestillte Babys können mehrmals täglich oder einmal pro Woche Stuhlgang haben. Manche verwenden Milch so gut, dass sie selten Ausscheidungsprodukte haben.

Manchmal wird es grünlich, aber es ist harmlos und es ist kein Zeichen von Krankheit. Babys, die vorgefüttert werden, haben ähnliche Stühle. Kinderstühle riechen sehr intensiv, aber in der Regel nicht unangenehm.

Da neugeborene Stühle in der Regel sehr wässrig sind, ist Durchfall schwer zu diagnostizieren. Wenn der Stuhl jedoch ungewöhnlich häufig auftritt oder außergewöhnlich flüssig ist, sollte der Kinderarzt oder die Hebamme konsultiert werden. Auch wenn der Stuhl plötzlich sehr schlecht riecht, muss man fragen.